Monat: Juni 2019

Die Heizung kann nun auch von Unterwegs gesteuert werden. Möglich wird dies durch intelligente Thermostate, die über eine Anwendung mit dem Mobiltelefon gesteuert werden können. Die Anwender sind somit flexibler und können auch viel Geld sparen.

Eine Überprüfung der Jahresabschlüsse eines Haushalts zeigt deutlich, dass die Heizkosten, obwohl sie in letzter Zeit gesunken sind, mit der größte Kostenfaktor sind! Deshalb sind die Verbraucher immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Kosten für Öl oder Gas zu senken. Durch den Einsatz intelligenter Thermostate, die bequem mit dem Handy zu bedienen sind, ist es möglich, den Verbrauch nachhaltig zu senken und Geld zu sparen.

 

Was können intelligente Thermostate leisten?

Neben der Temperaturregelung haben Thermostate viele weitere Funktionen: Im Gegensatz zum Standardbetrieb werden die wichtigsten Informationen auf einer Digitalanzeige angezeigt. Einige Modelle können mit anderen intelligenten Produkten für den Heimgebrauch vernetzt werden, andere unterstützen auch die Sprachsteuerung mit Apple’s oder Amazon’s Siri bzw. Alexa. Oftmals ist auch eine Selbstlernfunktion an Bord vorhanden, bei der der Thermostat die Heizgewohnheiten des Benutzers automatisch erkennt und die Raumtemperatur regelt.

Das Screening, das bei teureren Modellen üblicher ist, wird verwendet, um einen Raum zu definieren, in dem die Temperatur automatisch geregelt werden soll. Das intelligente Heizsystem erkennt automatisch, ob sich jemand im Haus befindet und wann es beheizt werden muss: Sie müssen die Heizung nicht mehr selbst einstellen.

 

Welche Vorteile haben intelligente Thermostate?

Intelligente Thermostate helfen, effizient und wirtschaftlich zu heizen. Die Heizung wird abgeschalten, wenn sich niemand in der Wohnung aufhält oder das Fenster geöffnet ist und die verschiedenen Räume werden entsprechend ihrer Nutzung sinnvoll beheizt.

Insbesondere bei unregelmäßigen Tagesabläufen sind die intelligenten Thermostate besser als herkömmliche programmierbare Thermostate. Anstelle von festen Heizzyklen kann die Heizung flexibel vom Büro aus oder auf dem Rückweg ein- und ausgeschaltet werden. Besonders intelligente Systeme lernen auch aus dem Verhalten ihrer Nutzer und passen die Thermostateinstellungen automatisch an oder reagieren wenn jemand das Haus betritt.

 

Wie viel Geld kann ich sparen?

Lieferanten werben mit einem Einsparpotenzial von ca. 30% bei intelligenten Thermostaten. Für die einfachsten programmierbaren Thermostate ist die Stiftung Warentest auf 10% festgelegt. Wie viel Geld jeder Nutzer sparen kann, hängt vor allem davon ab, was er bereits getan hat, um eine effiziente Heizung zu gewährleisten. Wenn Sie die Wärme beim Verlassen des Hauses sowieso schon regelmäßig reduzieren und keine Überhitzung verursachen, können Sie nicht erwarten, dass der Energieverbrauch noch um weitere 30% reduziert wird. Der Wohnkomfort steigt allerdings in jedem Fall.

Berechnungsbeispiel: Ein gasbeheiztes Einfamilienhaus mit einer durchschnittlichen Fläche von ca. 150 Quadratmetern kann durch den Austausch aller Thermostate eine Einsparung der Heizkosten von 120 bis 180 Euro pro Jahr erwarten.

 

Wie hoch sind die Anschaffungskosten?

Intelligente Thermostate sind jetzt in allen Preisklassen erhältlich. Sie reicht von ca. 30 Euro für ein einfaches Funk-Thermostat bis zu ca. 150 Euro. Achten Sie bei der Auswahl des Thermostaten darauf, dass das Modell für Ihren Heizkörper geeignet ist oder dass die richtigen Adapter im Lieferumfang enthalten sind. Darüber hinaus bieten viele Modelle praktische Zusatzfunktionen wie Frostschutz oder Kindersicherung. Einen Überblick über gute und dennoch kostengünstige Modelle finden Sie unter Smart Home Thermostat im Test.

 

Gibt es andere Möglichkeiten, die Heizkosten zu senken?

Programmierbare Thermostate sind nur eine von vielen Möglichkeiten, Heizkosten und CO2-Emissionen durch weniger Energieeinsatz zu reduzieren. Gute Belüftung ist zum Beispiel ein unterschätzter Trick, der nicht nur Schimmelbildung verhindert, sondern auch viel Energie beim Heizen spart. Kippfenster kühlen die Wände und nach der Belüftung müssen Sie mehr heizen – es ist besser, dreimal täglich für mindestens fünf Minuten zu lüften. In einem Einfamilienhaus für drei Personen können Sie Heizkosten von bis zu 170 Euro pro Jahr vermeiden. Eine gewinnbringende Investition ist auch ein Sparduschkopf für ca. 20 Euro. Dadurch wird der Wasserfluss in der Dusche halbiert. In vielen Häusern ist die Heizungsanlage für die Warmwasserbereitung zuständig. Eine dreiköpfige Familie kann bis zu 190 Euro Heizkosten pro Jahr einsparen und das nur mit Hilfe eines neuen Duschkopfes.

Allgemein

Jeder kann zum Klimaschutz beitragen. Auch Sie. Mit rund zehn Tonnen pro Einwohner und Jahr produziert ein Deutscher im Durchschnitt sechsmal mehr CO2 als ein Inder. Wenn wir alle unsere persönliche Bilanz um einige Tonnen CO2 reduzieren, haben wir viel gewonnen. Wir haben viele praktische und einfache Tipps zum Energiesparen zusammengestellt. Um Ihnen zu zeigen, welcher Tipp pro Jahr wie viel Energie spart, wird dies am Beispiel eines durchschnittlichen Haushalts von vier Personen berechnet. Das Ergebnis: Die Vermeidung von CO2 hilft nicht nur dem Klima, sondern auch Ihrem Geldbeutel.

1. Energieklasse A?

Beim Kauf von Kühlschränken, Waschmaschinen und anderen Geräten sind die Effizienzklassen A bis G zu beachten. Verwenden Sie keine Geräte, die nicht wenigstens Klasse A haben, besser noch verwenden Sie nur Geräte ab A+.

Beispiel: Wenn Sie Ihren alten Kühlschrank der Klasse B durch eine Klasse A+++ ersetzen, sparen Sie 160 kg CO2 und ca. 74 Euro pro Jahr.

2. Abschaltung statt Standby-Betrieb

Gönnen Sie sich und Ihren Bildschirmen eine Pause. Alles, was Sie tun müssen, ist, Ihren Computerbildschirm auszuschalten, wenn Sie Mittag essen, und Ihren Fernseher, wenn Sie ins Bett gehen. Denn Standby kostet Strom und Geld. Ziehen Sie nach Gebrauch den Stecker des Ladegeräts aus der Steckdose. Mit  schaltbaren Steckleisten kann die Stromversorgung aller angeschlossenen Geräte auf Knopfdruck abgeschaltet werden.

Beispiel: Das spart rund 100 Euro und 220 kg CO2 (Jahreswert für 5 Einheiten mit einer Reservekapazität von je 10 W).

Apropos Displays: Reduzieren Sie die Helligkeit des Bildschirms Ihres Computers, um nicht nur die Lebensdauer Ihres Geräts zu verlängern sondern auch um Strom zu sparen. Viele moderne Fernseher sind von Haus aus sehr hell eingestellt. Die Reduzierung der Helligkeit spart Strom.

3. Jeder Topf hat seinen eigenen Deckel

Das Kochen mit Deckel kostet ca. ein Drittel weniger Energie als das Kochen ohne Deckel. Wählen Sie Töpfe und Pfannen, passend zur Größe der Herdplatte aus.

Beispiel: Sie sparen etwa 46 Euro und 100 Kilogramm Kohlendioxid pro Jahr, wenn Sie bei fünfmal pro Woche den Deckel zum Kochen verwenden.

4. Wasserkocher statt Kochfeld

Ob Tee oder Pasta, erwärmen Sie das Wasser im Wasserkocher. Er ist schneller und benötigt weniger Energie als das Erhitzen auf dem Herd.

Beispiel: Wenn Sie einen Liter Wasser pro Tag kochen, sparen Sie 40 Euro oder 90 kg CO2 pro Jahr.

5. Tue etwas Gutes für deinen Kühlschrank!

Der beste Weg, Lebensmittel zu kühlen, ist 6 bis 7 Grad. Für den Gefrierschrank – der vorzugsweise im Keller bleibt – genügt eine Temperatur von -18 Grad. Stellen Sie, sofern möglich, Ihren Kühlschrank irgendwo auf, wo es kälter ist, idealer Weise nicht neben Heizkörper, Spülmaschine oder Herd.

Beispiel: Wenn Sie Ihren Kühlschrank auf maximal 7 Grad Celsius abkühlen lassen, sparen Sie etwa 20 Kilogramm CO2 und 10 Euro pro Jahr gegenüber einer Kühlung auf 5 Grad Celsius.

Rücken Sie den Kühlschrank auch ein Stück von der Wand weg, damit der Rückkühler seine Arbeit ordentlich machen kann. Stellen Sie außerdem nicht zu viel auf dem Kühlschrank ab, damit die Wärmeabfuhr nach oben nicht blockiert wird.

Ein voller Kühlschrank verbraucht zu dem weniger Strom, da Luft ein schlechter Wärmeträger ist.

Tauen Sie den Gefrierschrank oder die Gefriertruhe regelmäßig im Gefrierschrank auf. Das senkt den Energieverbrauch – durch regelmäßiges Abtauen werden zwischen 15 und 45% Strom eingespart.

6. Energieeinsparung beim Waschen

Waschen im Schongang und mit Sparprogrammen. Und nur, wenn die Maschine voll ist. Heutige Waschmittel machen das Kochen und Vorwaschen überflüssig. Waschen Sie bei 40°C statt bei 60°C und verwenden Sie keinen Wäschetrockner. Ihre Wäsche liebt die frische Luft.

Beispiel: Mit 160 Waschgängen pro Jahr bei 40 Grad statt 60 Grad und ohne Vorwäsche oder Trocknung können 250 kg CO2 vermieden und so 110 Euro gespart werden.

Waschen Sie Ihre Kleidung nicht öfter als nötig, manchmal genügt auslüften.

Die Kleidung sollte nach dem Grad der Verschmutzung klassifiziert werden. Waschen Sie nur stark verschmutzte Wäsche bei hohen Temperaturen oder mit besonders intensiven Waschprogrammen.

Behandeln Sie hartnäckige Verschmutzungen per Hand vor, somit reicht oft auch ein Sparprogramm bei starkem Schmutz.

7. Vollständig beladene Geschirrspülmaschine

Sparsame Geschirrspüler sind nicht nur in der Küche eine große Hilfe, sie benötigen auch weniger Wasser als ein Handwaschverfahren. Laden Sie die Maschine bis zur maximalen Kapazität und wechseln Sie zum Sparprogramm. Spülen Sie das Geschirr nichtvorher ab.

Beispiel: 160 Geschirrspülgänge im Sparprogramm statt der Handwäsche sparen 80 kg CO2 und 35 Euro pro Jahr,

8. Durchzug / Stoßlüften

Behalten Sie einen klaren Kopf , auch ohne permanente Belüftung. Anstatt die Fenster stundenlang zu kippen, sollten Sie sie alle zwei bis drei Stunden Stoßlüften. Wenige Minuten bei geöffneten Fenstern reichen aus, um die gesamte Raumluft auszutauschen.

Beispiel: Diese Methode spart 610 Kilogramm oder 180 Euro pro Jahr gegenüber Fenstern, die bei niedrigen Außentemperaturen dauerhaft gekippt werden.

9. ein gutes Klima

Indem Sie die Temperatur Ihres Hauses um ein Grad senken, können Sie zwischen fünf und zehn Prozent Ihrer Heizenergie und damit viel Geld sparen.

Beispiel: Wenn Sie die Temperatur wie beschrieben senken, sparen Sie 450 Kilogramm CO2 und 135 Euro pro Jahr!

10. Ab in die Tonne – aber richtig

Recycelbare Materialien recyceln und in die entsprechenden Behälter entsorgen: Papier in die Altpapiertonne, Glas im Glasbehälter, Kunststoff im gelben Sack. Metalle gehören auf den Wertstoffhof.

Beispiel: Obwohl Sie dadurch kein Geld sparen, vermeiden 100 Kilogramm Altpapier, Glas und Kunststoff und 1 Kilogramm Aluminium 100 Kilogramm CO2 pro Jahr.

11. Sparen Sie Strom im Badezimmer

Ein Gerät, das im Bad viel Strom verbraucht, ist der Föhn Verwenden Sie ihn daher so wenig wie möglich. Im Sommer kann das Haar auch an der heißen Luft und in der Sonne getrocknet werden.

Wenn Sie eine elektrische Zahnbürste mit einer Ladestation haben, legen Sie die Zahnbürste nur einmal pro Woche in die Ladestation. Nur eine normale Zahnbürste verbraucht weniger Strom.

Viele Badezimmerschränke sind mit leistungsstarken Halogenstrahlern ausgestattet. Wenn Sie kein helles Licht benötigen, verwenden Sie eine normale Umgebungsbeleuchtung mit Energiesparlampen. Es ist besser, Halogenlampen durch LED-Produkte zu ersetzen, wenn der nächste Defekt eintritt. Sie leben länger, arbeiten viel effizienter und sind inzwischen in allen Drogerien und Baumärkten erhältlich.

Verwenden Sie kein Heißluftgebläse, um Feuchtigkeit aus dem Badezimmer zu entfernen. Ein einfacher Tipp für das Haus hilft: Füllen Sie mehrere Schalen bis zu einer Höhe von ca. fünf Zentimetern mit Salz. Verteilen Sie die Schalen über das gesamte Badezimmer. Salz entzieht der Luft Feuchtigkeit. In den folgenden Tagen werden die Schalen mit Wasser gefüllt, bis der letzte Salzkristall schmilzt. Gießen Sie das Wasser in den Abfluss und füllen Sie die Schalen mit Salz, um den Prozess erneut zu starten. Es ist auch wichtig das Bad gut zu lüften.

Allgemein

Haushaltsgeräte gehören zu den größten Energieverbrauchern im Haushalt; sie sind in der Regel für etwa die Hälfte unserer monatlichen Stromkosten verantwortlich. Der Kühlschrank nimmt eine Sonderstellung ein, da er Tag und Nacht und das ganze Jahr über genutzt wird.

Deshalb sollten Sie beim Kauf eines neuen Gerätes besonders auf die Energieeffizienzklasse achten. Ein Kühlschrank in den Energieeffizienzklassen A bis A+++ kann im Vergleich zu älteren Geräten mehr als 100 Euro Strom pro Jahr einsparen. Das bedeutet, dass sich die Mehrkosten in einigen Jahren amortisieren werden.

Energieeffizienzklassen für Kühlschränke – das neue Energie-Label

  • Das neue EU-Energielabel ist seit 2010 in Kraft. Die alte Effizienzklasse A wurde auf die Klassen A+, A++ und A+++ erweitert. Wenn möglich, sollten sie ein Gerät der Energieklasse A+++ auswählen, da diese mit Abstand den niedrigsten Energieverbrauch hat.
  • Die Energieeffizienzklasse ist auf dem Energielabel deutlich angegeben. Es gibt die Klassen D bis A+++ für Kühl- und Gefrierschränke, obwohl es nicht ratsam ist, ein Gerät zu kaufen, das nicht mindestens die Klasse A hat, weil sein Energieverbrauch einfach zu hoch ist.
  • Schon nach wenigen Jahren haben Sie die Mehrkosten für einen modernen und energieeffizienten Kühlschrank wieder reingeholt und sparen gleichzeitig Strom

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Stromersparnis am Beispiel einer Kombination aus Kühl- und Gefrierschrank, basierend auf einem Strompreis von 26,5 Cent Euro/kWh:

Energieersparnis Tabelle

Die exemplarische Berechnung einer Kühl-Gefrierkombination zeigt deutlich, dass es sich lohnt, den alten durch einen moderneren Kühlschrank zu ersetzen. Auf diese Weise können die jährlichen Stromkosten um bis zu 116 Euro gesenkt werden.

Die Berechnung zeigt aber auch, dass die Einsparungen zwischen den Klassen A und A+++ nicht mehr ganz so groß ausfällt. Wir müssen hier genauer kalkulieren. Die Einsparungen zwischen A und A+++ in diesem Beispiel betragen nur EUR 28 pro Jahr. Der Unterschied im Stromverbrauch zwischen A++ und A+++ sollte noch wesentlich geringer ausfallen und maximal ca. 10 Euro betragen. Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass die Energiekosten in Zukunft steigen werden und die Unterschiede daher größer ausfallen können. Nicht zuletzt muss auch das Thema Umweltschutz bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen.

Unter Kühlschrank Test finden Sie eine Auswahl an guten und energieeffizienten Kühlschränken im direkten Vergleich.

Vergleichen Sie auch die tatsächlichen Verbrauchswerte miteinander

Die Energieeffizienzklasse ist sicherlich aufschlussreich für die Bewertung des Stromverbrauchs. Sind jedoch verschiedene Modelle von Herstellern wie Miele, Siemens und AEG vorselektiert, ist es sinnvoll, die tatsächlichen Verbrauchswerte der Geräte zu vergleichen. Sie sind ebenfalls auf dem Energie-Label aufgeführt. Auch andere Faktoren beeinflussen den Energieverbrauch des Kühlschranks, wie z.B. das Kühlvolumen oder die Größe des Gefrierschranks.

Fazit: Energieeffiziente A+++ Kühlschränke sind etwas teurer, aber auf lange Sicht sparen Sie Geld durch den niedrigen Energieverbrauch. Der tatsächliche Stromverbrauch kann auch innerhalb einer Energieklasse variieren, so dass der Verbrauchswert immer berücksichtigt werden muss.

Geräte

Die Energieeffizienzklasse (EEK) gewinnt bei Kaufentscheidungen zunehmend an Bedeutung. Um eine einheitliche Klassifizierungsskala in Europa zu schaffen, wurden nach und nach Energieetiketten eingeführt, die Informationen über den Energieverbrauch eines Gerätes enthalten. Ziel ist es, den Absatz von energieeffizienten Elektrogeräten in der EU zu steigern, um die Anforderungen zur Reduzierung der CO 2-Emissionen zu erfüllen.

Die Energieeffizienzklasse (EEK) und ihre Bedeutung

Beim Kauf eines Haushaltsgerätes wird heute immer mehr auf die Energieeffizienzklasse des Gerätes geachtet. Diese sind auf dem Energielabel angegeben und werden in der Regel direkt auf den meisten Produkten angegeben. Dies ist für viele Menschen besonders wichtig, da der Stromverbrauch von Haushaltsgeräten einen großen Einfluss auf die jährlichen Stromkosten hat. Darüber hinaus kann man grundsätzlich sagen, dass energieeffiziente Geräte in ihrer Preisstruktur teurer sind. Wenn Sie jedoch die Einsparungen durch einen geringeren Energieverbrauch hinzufügen, kann der Kauf dennoch sinnvoll sein. Um jedoch die verschiedenen Energieeffizienzklassen und die Angaben auf dem Energielabel korrekt zu klassifizieren, bieten wir Ihnen vollständige Informationen über die verschiedenen Energieeffizienzklassen.

Die verschiedenen Arten der Energieeffizienz im Einzelhandel

Seit Anfang der 90er Jahre werden die Energieeffizienzklassen nach einer europaweit gültigen europäischen Richtlinie festgelegt. Alle Elektrogeräte sind mit einem gut sichtbaren Etikett zu versehen, das die Effizienzklasse des Elektrogeräts deutlich sichtbar angibt. Dies wird als Energielabel bezeichnet, das nach klar definierten Richtlinien gestaltet werden muss. So ist es beispielsweise unerlässlich, dass nicht nur die Energieeffizienzklasse des Elektrogeräts deutlich sichtbar ist, sondern auch die verschiedenen Energieeffizienzklassen in Relation zueinander gesetzt werden. Auf diese Weise kann der Verbraucher auf einen Blick erkennen, ob das gewählte Gerät gut oder günstig ist.

Entwicklung der Energieeffizienzklassen

Ursprünglich gab es nur sieben verschiedene Arten der Energieeffizienz. Sie gingen von A nach sehr gut bis G nach sehr schlecht. Diese Klassen wurden jedoch vor mehr als 20 Jahren eingeführt und auf der Grundlage verschiedener Referenzgeräte bestimmt. Die technische Entwicklung hat es jedoch ermöglicht, dass neue Geräte auf den Markt kommen, die die Referenzgeräte der Klasse A um mehr als ein paar Jahre übertroffen haben. Aus diesem Grund wurden weitere Klassen hinzugefügt. Es gibt jetzt auch Klassen A+, A++ und A+++. Auf diese Weise konnte vermieden werden, dass viele Geräte in die Kategorie A eingeordnet werden müssen, ohne die Unterschiede zwischen den Geräten zu erkennen.

Jedes Gerät hat seine eigene Klasse

Natürlich war von Anfang an klar, dass es nicht sinnvoll ist, einen Kühlschrank mit z.B. einer Glühbirne oder einem anderen Gerät zu vergleichen. Aus diesem Grund wird der Umfang des Energielabels anhand komplexer Kriterien separat definiert. Auf diese Weise ist ein direkter Vergleich zwischen Nutzer und Verbraucher möglich. Es gibt aber auch Elektrogeräte, in denen es kein Gerät der Leistungsklasse A+++ gibt. In diesem Fall ist die Kategorie A++ die höchstmögliche Kategorie.

Energieeffizienzklassen im Detail

Wenn Sie also ein neues Gerät benötigen oder ein neues Gerät wählen wollen, müssen Sie sich die Energielabels und damit die Energieeffizienzklassen der Geräte genauer ansehen. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass alle Geräte mit einer Energieeffizienzklasse unter C echte Energieverbraucher sind und somit den Jahresverbrauch eines Haushalts deutlich erhöhen können.

Wenn Sie auf der Suche nach erschwinglichen Geräten sind und erschwingliche Geräte wünschen, sollten Sie einen genaueren Blick auf die  Kategorien ab der Klasse A werfen. Es sollte immer bedacht werden, dass der Preis von Produkten mit der Energieeffizienzklasse tendenziell steigt. Sind die Einsparungen groß genug, können höhere Anschaffungskosten schnell und einfach abgeschrieben werden. Es bleibt noch zu sagen, dass die Energieeffizienzklassen nicht bei jedem Gerät gleich greifen. Eine Waschmaschine der Klasse A++ beispielsweise, hat nicht die selbe Energieersparnis im vergleich zum Referenzgerät wie ein Kühlschrank, ebenfalls Klasse A++, gegenüber seinem Referenzgerät.

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